Wie deine DNA dein gefühl von Hunger und dein Gewicht beeinflusst

Erfahre hier, welchen Einfluss deine DNA auf deine Unersättlichkeit und Hunger hat.

Die Sättigung ist das Gefühl des vollen Magens nach dem Essen, während Hunger ein Gefühl des Bedarfes nach Nahrung ist. Wissenschaftler haben bewiesen, dass zwischen dem Gefühl der Sättigung und dem Gen FTO eine Verbindung besteht.

Das Gen FTO ist ein bekanntes Gen, das auf das Gewicht des Einzelnen wirkt (möglicherweise gerade durch die Wahrnehmung von Sättigung). 

Durch Forschungen wurde bewiesen, dass Träger einer ungünstigen Kopie des Gens FTO zweimal schwieriger ein Sättigungsgefühl erreichten, während im Vergleich zu Trägern zweier günstiger Kopien die Wahrscheinlichkeit ein Sättigungsgefühl zu erreichen, gar viermal geringer ist. Menschen, die schwerer das Sättigungsgefühl erreichen, essen gewöhnlich mehr als Menschen mit einem normalen Sättigungsgefühl und zwar ohne den gewünschten Effekt zu erreichen. 

Beim Hunger bzw. der Sättigung geht es um einen komplexen Mechanismus, welcher sich ergibt, wenn es im Körper zu einem Nahrungsmangel bzw. einer ausreichenden Nahrungszufuhr kommt. Der Hunger wird durch den Hypothalamus, ein Teil des Gehirns, reguliert. 

Neben dem Körpergewicht, der Menge an Schlaf, Nahrung und anderen Faktoren aus der Umwelt hat auch unsere genetische Ausstattung einen Einfluss auf unser Hungergefühl.

In einer Studie hat man herrausgefunden, dass Menschen mit einer ungünstigen genetischen Ausstattung des Gens NMB fast zweimal mehr zu Hungergefühl neigen, als Menschen, bei denen diese Variante des Gens nicht vorhanden ist. 

“Ein unkontrollierbares Verlangen nach Essen, obwohl Sie bereits satt sind, zeigt, dass Sie in Wahrheit überhaupt nicht hungrig sind. Für viele Menschen bedeutet Essen eine Art von Trost und Situationen wie emotionale Instabilität, Stress und sogar Langeweile sind oft Anlass für den Wunsch nach Essen.

Es ist möglich, dass sie überhaupt nicht hungrig sind und ihr Körper dehydriert ist. Viele verwechseln Durst mit Hunger, in Wirklichkeit aber könnten sie den Durst mit einem Glass Wasser stillen.” 

Dass unsere Gefühle Einfluss auf unsere Essgewohnheiten nehmen und emotional bedingt sind, ist durchaus bekannt. Nicht nur Hunger beeinflusst also unser Essverhalten, sondern auch zahlreiche weitere Faktoren.

So geht beispielsweise die Liebe sprichwörtlich durch den Magen. 

Im Gegenzug wirkt sich eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung positiv auf unser Wohlbefinden und somit unsere Emotionen aus. Aber auch gegenteilige Gefühlslagen wie Stress, Kummer oder allgemeines Unwohlsein steuern unser Essverhalten stark.

Glücksgefühle durch Essen hervorrufen

Wenn wir fröhlich und unbeschwert sind, kann Essen dabei helfen, die positiven Gefühle beizubehalten oder sogar noch zu verstärken. Bei negativen Gefühlen hingegen erhoffen wir uns von der Nahrungsaufnahme eine Umkehr unserer Emotionen ins Positive. Psychologen nennen dies die „gefühlsregulierende Funktion“ der Nahrung.

Wir alle entwickeln, wenn auch unbewusst, unser eigenes System und wählen bestimmte Nahrungsmittel für bestimmte Gefühls-Zustände.

Viele Menschen finden beispielsweise als Kind Trost oder Freude darin, Schokolade zu essen. Diese kognitive Verknüpfung bleibt auch im Erwachsenenalter bestehen.

Weit verbreitet ist auch die Angewohnheit, mit Hilfe von Lebensmitteln Langeweile, Ärger oder Stress zu verdrängen. Auch mentaler Druck am Arbeitsplatz oder bei Prüfungen führt häufig dazu, dass wir zu schnell und zu unausgewogen essen – auf impulsive und unkontrollierte Art und ohne echten Genuss. Genau dieses Essverhalten kann auf lange Sicht zu Gewichtsproblemen führen.

Achten Sie darum mehr und verstärkt auf Ihre Gefühle vor und während des Essens. Nur wenn Sie sich der bei Ihnen greifenden Mechanismen bewusst sind, können Sie sich ihnen auch entgegenstellen und Ihre Gefühle kontrollieren – aus Liebe zu sich selbst.


Subtile Unterschiede verschiedener Hungergefühle erkennen

Lernen Sie, zwischen verschiedenen Hungergefühlen zu unterscheiden:

  • Körperliches Hungergefühl, wenn der Körper dringend Energie benötigt
  • Hungergefühl, um Gefühlszustände wie Wut oder keine ausreichende Liebe zu kompensieren

Aber wie erkennen wir den sogenannten „richtigen“ Hunger?

Eindeutige Hinweise sind beispielsweise die nachlassende Konzentration, die schwächer werdende Energie, und wenn wir uns unseres leeren Magens immer stärker bewusst werden. Dann ist es an der Zeit, etwas zu essen.

Das Gefühl von Appetit, das durch Emotionen hervorgerufen wird, ist hingegen durch sein plötzliches Auftreten und den extremen Drang erkennbar. Zudem äußert es sich meist als Lust auf etwas ganz Spezielles wie etwa Schokolade oder Chips. Wenn Sie diesem Gefühl nachgeben, werden Sie häufig essen, ohne es richtig wahrzunehmen. Bevor Sie es wirklich merken, haben Sie bereits fertiggegessen.


Emotionales Essen reduzieren – das sollten Sie beachten

Die wichtigste Frage, um das eigene Körpergewicht unter Kontrolle zu bringen, lautet also: Esse ich, weil ich Hunger habe? Oder esse ich, weil ich ein anderes Gefühl befriedigen möchte? Fragen Sie sich darum künftig selbst:

  • Welche Gefühle haben mich wirklich an den Kühlschrank geführt?
  • Was steckt hinter meinem Hungergefühl?
  • Könnte es das Verlangen nach Lob, Anerkennung oder eine andere Ablenkung sein?
  • Kompensiere ich meine unterdrückten Gefühle mit Essen?

Überlegen Sie sich stattdessen: Wie könnte ich mir anderweitig etwas Gutes tun, beispielsweise durch einen Spaziergang, ein Gespräch mit meinem Partner oder einem Freund oder indem ich Musik höre?

Auch das richtige Mindset und eine innere Balance zu finden, kann helfen, emotionalem Essen entgegenzuwirken.

Egal, für welche Methode Sie sich entscheiden: wir wünschen Ihnen viel Erfolg, glauben Sie an sich! Sie werden feststellen: mit ein wenig Durchhaltevermögen gelingt das reduzierte gefühlsbedingte Essen schneller als man denkt!


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